Vollmundiger Alpage Rouaz AOP-Käse vollmundig pro Laib ca. 5kg

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125.00 CHF
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Je nach Reifezeit haben unsere Käsesorten eine unterschiedliche Größe und ein unterschiedliches Gewicht.
Nach der Bestellung dauert es ca. 2 Wochen, bis sie fertig ist. Wenn dies der Fall ist, werden wir Sie per E-Mail kontaktieren, um Sie über die Möglichkeiten der Abholung in St-Luc zu informieren.
Die Landwirte im Val d’Anniviers bewahren die unvergleichliche Umgebung und einzigartige Traditionen im Herzen der Alpen.

Geschichte  Léon, ein Walliser Winzer – so besagt die Legende – hat das Raclette erfunden. An einem kalten Tag erwärmte Léon ein Stück Käse über dem offenen Holzfeuer und genoss den geschmolzenen Käse. Geboren war das urtypische Walliser Gericht. Ein Gericht, das seither weit über die Landesgrenzen hinaus für Furore gesorgt hat.
Bereits im Jahr 1574 war das Käseschmelzen im Wallis bekannt. Den Namen Raclette bekam der Käse aber offiziell erst im Jahr 1874. Raclette wurde vom Wort „racler“ abgeleitet und heisst im einheimischen französischen Dialekt so viel wie „schaben“. Schaben aus dem Grund, weil der Käse nach dem Schmelzen über dem Feuer vom Käselaib sanft abgestrichen oder eben „geschabt“ wird.
Der Walliser Käse kann seit dem 4. Jahrhundert v. Chr. nachgewiesen werden. Während der Römerzeit war der Alpkäse berühmt. Zwischen dem 14. und 19. Jahrhundert wurde der Käse häufig sogar als Zahlungsmittel, Arbeitsentgelt oder als Exportprodukt genutzt. Raclette du Valais AOP wird noch heute nach einem altüberlieferten Rezept hergestellt.

Geschützte Herkunftsbezeichnung - AOP Gebietsnamen und traditionelle Bezeichnungen von landwirtschaftlichen Erzeugnissen, deren Qualität und Haupteigenschaften durch ihre geografische Herkunft bestimmt werden, lassen sich mit dem Register der Ursprungsbezeichnung schützen. Ein geschützter Namen darf also nur von den Produzentinnen und Produzenten verwendet werden, die aus dem definierten geografischen Gebiet stammen und sich strikt an das dazugehörige detaillierte Pflichtenheft halten.
Seit dem 15. Oktober 2007 ist die Bezeichnung „Raclette du Valais“ als geschützte Ursprungsbezeichnung (AOP = appellation d’origine protégée) in der Schweiz eingetragen. Dank einer Vereinbarung zwischen der Europäischen Union und der Schweiz ist die Bezeichnung „Raclette du Valais“ auch in der Europäischen Union geschützt.

Alpkäse Die Bezeichnung Alpkäse darf nur für Käse verwendet werden, der aus Alpmilch besteht. Unsere Kühe verbringen dafür den ganzen Sommer auf der Alp. Diese werden direkt auf der Alp gemolken und die Milch wird von der Sennerin oder dem Senn in der Alpkäserei verkäst. Aromatische Kräuter, bunte Blumenwiesen, kristallklares Wasser und reine Bergluft verleihen der Alpmilch ihren einzigartigen Geschmack.

Alpkäse produktionsbeschreib ​Produktionsgebiet: St-Luc ROUAZ Alpen
Besondere Merkmale: hergestellt aus roher, vollfetter Kuhmilch und in Alpkäsereien verarbeitet
Form: rund mit einem Durchmesser von 29 bis 32 cm je Käselaib
Gewicht: 4.3 bis 5.7 kg je Laib
Teig: glatt, geschmeidig, fein
Geschmack: milchig, frisch, würzig, unterstützt durch eine leichte saure, pflanzliche und fruchtige Note

Käseherstellung Der Verarbeitungsprozess beginnt im kupfernen Käsekessi. Unter ständigem Rühren wird die Milch schonend erwärmt. Der Käser fügt Lab und Milchsäurekulturen dazu. Die dadurch zu einer Gallerte geronnene Milch wird mit einer Käseharfe geschnitten. Dabei trennen sich kleine Käsekörner, der sogenannte Käsebruch, von der Molke. Hat der Käsebruch die gewünschte Festigkeit erreicht, wird die Käsemasse in Pressformen gefüllt und während der Pressphase mehrfach gewendet.
Während dieser Pressphase verliert der Käse an Flüssigkeit und jeder Käselaib erhält jetzt ein Qualitätssiegel. Das heisst einen Käsepass (Kaseinmarke) und eine Prägung. Im Pass stehen die Käsereinummer, die Herkunftsbezeichnung und das Produktionsdatum.
Auf der Järbseite des Käselaibes wird die regionale Herkunftsbezeichnung wie Anniviers, Rouaz, usw. in die Käserinde geprägt. So lassen sich die Herkunft und der Produktionstag jederzeit überprüfen.
Nach dem Pressen kommt der Käse in ein Salzbad. Mit dem Baden in der Lake, wird den Rändern der Käselaibe noch mehr Wasser entzogen und es bildet sich die Käserinde. Der Geschmack, die Haltbarkeit und die Lagerfähigkeit des Raclette du Valaiss AOP hängen also nicht nur von der Qualität der Milch, sondern auch von den verschiedenen Herstellungsprozessschritten und deren Dauer ab.

Ist die Salzbehandlung abgeschlossen, beginnt für den Raclette du Valais AOP der Reifeprozess Um den vollen, frischen und würzigen Geschmack zu erhalten, reifen die Käselaibe während mindestens drei Monaten im Käsekeller. In dieser Zeit pflegen und wenden die Käsermeister die Laibe regelmässig. Dank der reichhaltigen und unterschiedlichen Flora der Walliser Bergwiesen und Alpweiden hat jeder Käselaib am Schluss seine ganz eigene Geschmacksnuance. Das macht den Genuss von Raclette du Valais AOP zu einem besonderen Erlebnis.

Die Qualität der Käselaibe wird regelmässig und sorgfältig durch eine Fachkommission geprüft  Sie beurteilt das Aussehen, den Teig, die Lochung, den Geschmack und die Schmelzfähigkeit. Nur Käse mit bester Qualität darf unter dem Label „Raclette du Valais AOP“ vermarktet werden.